Queensland: Chantal Forssmann berichtet von der Sunshine Beach State High School - Noosa, Sunshine Coast, Queensland (Queensland / Australien)
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Time of my life

Begleitet mich doch auf meiner ganz persönlichen Reise durch Australien und lernt den schönsten Kontinent mal aus meiner Perspektive kennen.

G'day mate, how ya going?
Der wohl typischste Satz in Australien begrüßte mich schon am Flughafen von Brisbane um 6 Uhr morgens australischer Zeit. Das ich wirklich auf australischem Boden stand, konnte ich mir gar nicht vorstellen. Voller Neugier und Aufregung blickte ich meinem halben Jahr am anderen Ende der Welt entgegen. 1000 Gedanken spuckten durch meinen Kopf. Was erwartet mich? Wie begrüße ich meine Gastfamilie, werden sie mich mögen? Hoffentlich ist mein Englisch gut genug? Was mach ich wenn ich Heimweh bekomme?

Welcome to Down under !
Natürlich waren alle meine Sorgen total überflüssig. Meine Erwartungen übertrafen sich, als ich im Airport-shuttle auf dem Weg nach Noosa war, wo ich das nächste halbe Jahr  verbringen würde, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Meer und die Weite des Landes überwältigten mich, trotz Müdigkeit war an schlafen nicht zu denken. Nach einer guten Stunde war ich in meiner neuen Heimat angekommen. Die erste Begegnung mit meiner Gastmum war mehr als herzlich, sie schloss mich sofort in die Arme und ich fühlte mich von Anfang an wie zu hause. Und auch über eure Sprachkenntnisse braucht ihr euch keinerlei Sorgen zu machen.
Bei jeglichen Problemen, egal ob Heimweh oder ähnliches, könnt ihr auf eure Schulorganisatorin und vor allem auf eure Gastfamilie zählen. Jeder wird sich darum bemühen, euren Aufenthalt unvergesslich zu machen.
Traut euch den Mund aufzumachen, dann kommt der Rest von ganz alleine!

SBSHS- Sunshine Beach State High School
Der erste Tag in der Schule war höchstwahrscheinlich der zweitaufregendste Tag während meines Aufenthalts. Man stößt auf wildfremde Leute die dazu auch noch eine andere Sprache sprechen, zusätzlich muss man sich in an die neue Umgebung anpassen und und und... Am besten ist es, erst einmal alles auf sich wirken zu lassen und Ruhe zu bewahren, ganz nach Australienstyle. Um ehrlich zu sein, in diesem halben Jahr bin ich sogar gerne in die Schule gegangen und das lang nicht nur an dem Namen der Schule. Nun gut, bei Schulfächern wie Kochen, Tanzen, Fashion, Fotografie usw. macht es nun mal mehr Spaß als in Deutsch unzählige Analysen zu schreiben und in Physik eine Versuchsbeschreibung zu verfassen. Abgesehen davon sind die Lehrer echt super drauf. Man könnte sich glatt daran gewöhnen von dem Schulbus morgens um 8:30 vor der Haustür abgeholt zu werden. Auch die Schuluniform ist eigentlich ganz vorteilhaft, immerhin hat man nicht den Stress, sich morgens überlegen zu müssen, was man anziehen soll. Neue Kontakte konnte ich relativ schnell knüpfen, sowohl zu anderen Internationals als auch zu Australiern. Ich hatte großes Glück, dass ich meine italienische Gastschwester hatte, die mir mit der Zeit richtig ans Herz wuchs, wir haben viel zusammen unternommen, dadurch habe ich auch gelernt mit meinen deutschen Freunden Englisch zu reden. Fühlt sich zwar anfangs ein bisschen komisch an, ist aber wirklich hilfreich um die Sprache richtig zu verinnerlichen. Meine Beziehungen zu meinen  australischen Freuden baute sich nach und nach auf, bis wir später unzertrennlich waren. Eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lehren und Australien zu erkunden ist, an den unzähligen Ausflügen teilzunehmen, die extra für die Austauschschüler angeboten werden. Wie wäre es zum Beispiel auf Fraser Island in kristallklarem Wasser zu baden oder im Outback den Uluru zu bestaunen? Leider sind diese Ausflüge nicht um sonst, doch es ist das Geld auf jeden Fall wert.

Highlights
Wenn man mich fragen würde was mir am besten gefallen hat, könnte ich diese Frage wohl kaum beantworten.  Doch ein paar Favoriten habe ich durchaus. Da wäre zum einen das Schnorcheln am Great Barrier Reef. Es war wirklich fantastisch, die vielen Farben der Korallen und die Fische, die man nahezu anfassen konnte. Das war ein Erlebnis, welches ich nicht so schnell vergessen werde und ich bin stolz darauf dagewesen zu sein, denn wer kann schon von sich behaupten, das Great Barrier Reef  gesehen zu haben. Unvergesslich wird auch der Besuch in Sydney sein, eine wirklich traumhafte Stadt, eine Metropole mit viel Scharm und Charakter und zum shoppen einfach genial. Dass ich diese Orte erkunden konnte, habe ich alleine meinen Eltern zu verdanken, denn mit ihnen habe ich wohl die 3 interessantesten und erlebnisreichsten Wochen in Australien verbracht. Für mich war es sehr wichtig, dass meine Eltern ebenfalls einen Einblick in mein australisches Leben bekamen, um zu verstehen, warum ich während unsere Skype - Dates immer so geschwärmt habe. Doch auch ohne die letzen drei Wochen, hätte mein Aufenthalt nicht besser sein können. Denn auch die vielen kleinen Erlebnisse, sei es das Relaxen in meinem Lieblingscafe mit meinen Freunden oder das Surfen am Strand, haben meine Zeit dort sehr geprägt.

Abschließen kann ich nur jedem raten diese Chance wahrzunehmen, wenn sie einem geboten wird. Es ist eine Erfahrung fürs Leben, die man nie vergessen wird.
Durch die Organisation team! wird deine Reise bestens geplant und vorbereitet.
Unternehme so viel, wie du nur kannst.
Du wirst es nicht bereuen, das verspreche ich...

 

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