Essex: Philipp Herr berichtet aus Essex (England)
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Hallo liebes Team!-Team,

mein Name ist Philipp und ich wollte mich noch einmal ganz herzlich bedanken und gleichzeitig einen kleinen Bericht über meine 7 Monate in England schreiben!

Mein Aufenthalt in Clacton-on-Sea, Essex, war super. Die ersten Tage in England waren unheimlich neu, kaum zu glauben, dass ein Nachbarland so anders sein kann. Das hätte ich mir vor dem Antritt meines Auslandsaufenthaltes nie vorstellen können. Aber zum Glück musste ich schon direkt nach ein paar Tagen nach meiner Ankunft in meine neue Schule, Colbayns High School, was mir so gut wie keine Zeit zum Nachdenken gab, was noch alles Unbekanntes auf mich zukommen könnte. Gleich am ersten Tag dort wurde ich herzlich aufgenommen und nachdem ich beim Schulleiter meine Fächer gewählt hatte, kamen meine neuen Mitschüler schon neugierig auf mich zu. Sie waren alle sehr offen und freundlich, so dass ich gut mit ihnen ins Gespräch kommen konnte und ich prompt von jemanden zu sich nach Hause nach der Schule eingeladen wurde! Ich konnte kaum glauben wie offen alle zu mir waren. Vor allem das englische Oberstufensystem hat mir sehr gut gefallen, da man, im Gegensatz zu Deutschland, die freie Wahl hat welche Kurse man belegen will! Außerdem gibt es ausgiebigere Pausen, die ich meistens im „commun room“ verbrachte und dort immer mehr Kontakt zu meinen Mitschülern aufbauen konnte. Außerdem konnte man nach der Schule noch viel Sport treiben. Ich nahm immer am Fussballtraining teil und ging auch ab und zu ins schuleigene Fitnessstudio. Nach ein paar Wochen hatte ich dann schon einen ordentlichen Freundeskreis aufgebaut mit dem man auch nach der Schule oder am Wochenende etwas unternehmen konnte. Außerdem suchte ich mir dort einen neuen Hockey Club, da ich in Deutschland aktiv Hockey spiele und im Ausland nicht darauf verzichten wollte. Der Club war dann auch schnell gefunden und es viel mir nicht schwer mich dort einzuleben. Mit dem Verein kam ich durch die zahlreichen Auswärtsspiele viel herum in meiner Gegend und hatte sogar einige Spiele in Zentral London.

Das größte Glück, dass ich hatte war meine Gastfamilie. Sie hatte immer eine offene Tür für mich hatte. Sie waren sehr nette, lustige und offene Menschen. Schon bald wurde ihr Haus mein zweites zu Hause in dem ich mich recht wohl fühlte.

Für mich ist es nun immer noch unfassbar das man sich in binnen von 7 Monaten ein komplett neues Leben aufbauen kann. Meine Freunde in England stehen mir genauso nahe, wie die in Deutschland und bezüglich dessen bin ich unendlich froh, dass ich mich für England entschieden habe. Es ist nicht allzu weit von meiner Heimat, Frankfurt, entfernt, sodass es nicht schwer ist mit einem billigen Flug zu erreichen um meine Freunde besuchen zu gehen. Ich habe mich in der Zeit weg von zu Hause unheimlich weiterentwickelt und mich selbst ein Stück besser kennen gelernt. Das sind Erfahrungen die mir niemand in Deutschland hätte geben können.

Meine Freunde haben sich schon einen Flug ausgesucht, um mich mal in meinem Heimatland zu besuchen. Wahrscheinlich werden sie im Sommer kommen oder auch im Herbst um mit mir in München aufs Oktoberfest zu gehen. Ich kann es kaum erwarten sie wieder zu sehen.

Hoffentlich konnte ich euch einen kleinen Einblick in meine Zeit im Ausland geben. Im Großen und Ganzen hätte es kaum besser sein können!

MfG,  Philipp

Anbei ein Bild von mir und meinen neugewonnenen Freunden auf meiner Abschiedsfeier!!

 

 



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