Exeter: Jonas Fischer berichtet aus Exeter (England)
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Hello Guys,

Ich bin jetzt schon vier  Monate  von meiner 4 monatigen Englandsprachreise aus Exeter in England zurück  und ich muss echt sagen es war eine wunderschöne und spannende Zeit. Mein Englisch hat sich sehr verbessert und ich bin insgesamt  in dieser Zeit sehr selbstständig geworden

In den ersten Tagen fühlte ich mich noch sehr fremd und der ganze Tagesablauf war sehr ungewohnt, dies dauerte auch noch 2 Wochen an. Aber als die Schule begann und ich Zeit hatte mich an alles zu gewöhnen war es kein Problem mehr.

 Meine Gastfamilie lebte ein bisschen außerhalb der Stadt was aber an sich kein Problem darstellte da ich entweder mit meinen Gasteltern oder mit dem Bus in die Stadt fahren konnte. Ich hab mich auf Anhieb mit meinen Gastgeschwistern und meinen Gasteltern verstanden. Sie waren nach einiger Zeit sogar wie eine richtige Familie für mich. Meine Gasteltern waren sehr hilfsbereit und aufmerksam, sie hatten immer ein offenes Ohr und machten kaum Unterschiede zwischen mir und ihren richtigen Kindern. Nichts desto trotz behandelten sie mich wie einen Erwachsenen und ich hatte viel Freiraum wenn ich wollte. Um ehrlich zu sein hätte ich es mit meiner Gastfamilie nicht besser erwischen können. Mein Gastbruder war eher ein Freund als ein Gastbruder. An jedem  2. Wochenende übernachteten seine Freunde bei ihm so dass ich glücklicherweise  in seinen Freundeskreis hinein rutschte.

Ich besuchte die 10.Klasse einer Privatschule mit 200 Schülern,  was meiner Meinung nach zu wenig Schüler waren um in der Schule viele Freunde zu finden. Der Unterricht  war um einiges relaxter als in Deutschland und meine Klasse bestand außerdem nur aus 15 Schülern. Die Schule hatte eine perfekte Lage im Zentrum von Exeter, so dass man nach dem Unterrichtsschluss um 4 Uhr, sich noch gut mit Freunden in der Stadt treffen konnte. Es gab 3 kleine und eine große Pause, die ich meistens in der Turnhalle mit meinen Freunden verbrachte. Da die Mittagspause etwas länger war, bot sie sich außerdem gut an um Essen einkaufen zu gehen. Die lange Schulzeit war zuerst sehr ungewohnt, aber nach und nach gewöhnte man sich dran. Meine absolute Lieblingsstunde war Sport, in der wir typisch für England nur Fußball spielten.

In meiner Freizeit besuchte ich wöchentlich das Fußballtraining mit meinen Gastbruder, ging in  einen Fitnesscenter und traf mich mit Freunden. Meine Gastfamilie nahm mich mit zum Strand, zum Essen oder ins Kino. Mein Tipp suche dir mehrere Freizeitaktivitäten so kann man am leichtesten ein dauerhafteres Heimweh vermeiden. Nach einem Monat  kannte ich mich in der Stadt schon sehr gut aus und Exeter hatte wirklich viel zu bieten zudem  war es nur 20 min vom Meer entfernt. Außerdem organisierte unser Local Coordinator ein Paintballspiel. Die größten Highlights für mich waren aber immer die Übernachtungen der englischen Freunde. Sie waren immer  lustig und gleichzeitig verbesserte ich nebenbei mein Englisch.

Ich werde diese Zeit nie vergessen und kann es nur empfehlen den Schritt zu wagen und einen Auslandsaufenthalt zu machen. Der Abschied viel mir wirklich sehr schwer. Ich hab sehr gute Freunde gefunden mit denen ich noch dauerhaft in Kontakt stehe. Zusammenfassend kann ich raten: Nutze die Chance, wenn du sie bekommst, denn es sind Erinnerungen und Erfahrungen fürs Leben.

 

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